Grenzwanderweg Sentiero Italia:
Ronago Valle dei Mulini - Sasso di Cavallasca
Ausgangspunkt: Ronago, Valle dei Mulini
Endpunkt: Sasso di Cavallasca
Min. Höhe: 267 m
Max. Höhe: 614 m
Wanderzeit: 2 Std.
Länge: 6,3 km
Schwierigkeitsgrad: E
Besonderheiten: Höhendifferenz 550 m.
Aufgrund der Siedlungsnähe ist die Fauna typisch für Haus und Bauernhof, auch wenn
in den abgelegenen Punkten des Hangs, die zwischen Drezzo und Como zum
Regionalpark Spina Verde gehören, Wildtiere vorkommen, darunter sicherlich Hase,
Marder und das durchziehende Wildschwein. Zahlreich sind auch Insekten und
Spinnen, Eidechsen und Salamander, Vipern und Vögel aller Art. Die üppige Vegetation
ist typisch für Hügellandschaften, mit hochstämmigen Pflanzen, wobei Kastanien,
Robinien, Buchen und in einigen Punkten die Koniferen vorherrschen. Unzählbar sind
die verschiedenen Straucharten und besonders reich ist das Unterholz mit vielen
Pilzarten, Beeren und Blumen.
Kennzeichnung: rot-weiß-rote Lackmarkierung des Grenzwanderwegs Sentiero Italia.
Wegbelag: unasphaltierte Wege und Straßen
Beste Jahreszeit: ganzjährig
Wegbeschreibung
Die Ortschaft Zepbel in der Valle Mulini durchquert man auf einer Betonbrücke über
den Faloppia Bach und gleich rechts, am Rand einer Wiese, führt ein Weg zum Wald
und steil bergauf zur Mauereinfriedung eines Hauses. Auf Asphalt gelangt man nun dieser
Einfriedung entlang in die Nähe des Friedhofes von Drezzo und schließlich zur
Dorfkirche.
Gleich neben der Kirche beginnt die Straße zum Kirchlein Madonna dell’Assunta. Der kurze
Umweg lohnt sich wegen des wundervollen Panoramas und wegen des wertvollen Baus
an sich.
Weiter bergauf auf Asphalt gelangt man zum höher gelegenen Teil von Drezzo und einmal
im Kiefernwald erreicht man die Hänge des Poggio Bruciato.
Der Trakt der darauf folgt ist in einigen Punkten nur schwer erkennbar, vor allem wegen
der dichten Vegetation und der zahlreichen Abzweigungen.
Auf verschiedenen gestampften und mit Kopfstein gepflasterten Wegen steigt man bergan
und erreicht das charakteristische Schweizer Grenztor mit seinen Eisenpfosten.
Auf und ab geht’s der Grenze entlang bis auf eine Lichtung (die Hinweise beachten!), und
dann wieder bergauf bis zu einem Wohnhaus, einer ehemaligen kleinen Finanz-Kaserne,
die für den Privatgebrauch umgebaut wurde.
Den steilen Weg der Einzäunung entlang wandert man hinunter bis man die teilweise betonierte Straße erreicht, die von
Cavallasca aus zum Kirchlein
S.Rocco und zu einigen Bauernhäusern
hinaufführt.
Auf der leicht ansteigenden Straße
kommt man an eine Abzweigung:
ein Pfad führt nochmals in den
dichten Wald und schließlich zur
ehemaligen Militärstraße zum Sasso
di Cavallasca.
Zu Beginn, in der Nähe der letzten
Wohnhäuser, ist der Weg steil und
asphaltiert, wird dann aber schotterig
und eben und führt gerade
unter dem zweigeteilten Gipfel des Sasso Piatto vorbei. An klaren
Tagen ist das Panorama atemberaubend.
Der Blick reicht von den nahen
Hügeln um Varese mit den gut
erkennbaren Campo dei Fiori,
Monte Orsa und Pravello, bis hin
zu den Grenzhügeln zwischen
Bizzarone und Sasso Piatto und zu
den Ausläufern der Schweizer
Voralpen um Mendrisio, vom San
Giorgio zum Monte Generoso.
Die Ebenen um Olgiate und Varese öffnen den Blick nach S und W, wo
sich in der Ferne die hohen Berge erheben, vom Monte Rosa zur entfernten Gruppe der
Mischabel im Schweizer Kanton Wallis.
Ein kurzer Umweg zum Nordhang des Sasso ermöglicht durch die dichte Vegetation hindurch
den Genuss eines Panoramas auf Como und den gleichnamigen Arm des Sees.
Vom Gipfel des Sasso di Cavallasca aus nimmt man wieder die streckenweise gepflasterte
Schottestraße, die nach einigen Kehren in Richtung San Fermo della Battaglia talwärts
führt.
Hier muss man Acht geben, nicht das Wohngebiet zu erreichen: in der Nähe einer Kurve
nimmt man eine Abzweigung, die dem Nordhang des Sasso di Cavallasca entlanggeht
und nach zahlreichen Kurven schnell zur Asphaltstraße führt, die San Fermo mit
Cardano verbindet.
Auf der Asphaltstraße geht’s weiter bis zum Viertel Monte Olimpino und kurz darauf,
aber immer der Straße entlang, bis nach Como und seiner Uferpromenade ab Villa Olmo.
Man spaziert am See entlang und erreicht Piazza Cavour, Zentrum des Beckens und
Anlegestelle der Boote in Como.
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